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Nährstoffe

D-Mannose – der gute Zucker für eine gesunde Blase

Beim Thema Zucker gehen bei vielen von uns sofort die Alarmglocken an. Allerdings gibt es auch eine Zuckerart, die uns unterstützen kann: D-Mannose. Sie hat sich vor allem zur Vorbeugung und begleitenden Behandlung von Blasenentzündungen als hilfreich erwiesen.

Dickmacher, schlecht für die Zähne, begünstigt Diabetes – das sind nur einige der negativen Eigenschaften, die Zucker zugeschrieben werden. Aber hiermit ist in erster Linie gewöhnlicher Haushaltszucker gemeint, wenn dieser übermäßig viel konsumiert wird. Es gibt daneben auch natürliche Zuckerarten, die für unsere Körperfunktionen wichtig sind und einen positiven Effekt haben können. Die D-Mannose ist solch ein Zucker. In geringer Menge wird D-Mannose von unserem Körper selbst gebildet und ist dadurch bei der ergänzenden Einnahme gut verträglich für Dich. Doch nicht nur unser Körper produziert D-Mannose. Sie ist auch in geringen Mengen natürlicherweise in vielen Früchten und Pflanzen enthalten – wie in Äpfeln, Mangos, Johannisbeeren, Orangen und Pfirsichen.

Biochemisch gesehen ist D-Mannose ein Monosaccharid. Monosaccharide sind sogenannte Einfachzucker. Zu diesen Einfachzuckern gehören zum Beispiel auch Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker). Monosaccharide sind die Bausteine von Kohlenhydraten und somit wichtige Zucker für unseren Stoffwechsel. Allerdings wird die D-Mannose dabei selbst kaum verstoffwechselt. Der Großteil gelangt unverändert durch unseren Körper und unser Harnsystem in die Blase und wird dann über den Urin wieder ausgeschieden. Aber genug mit den biochemischen Details! Dich interessiert wahrscheinlich umso mehr, wie D-Mannose Dich vor lästigen Blasenentzündungen bewahren kann.

Wusstest Du schon?

Falls eine Blasenentzündung länger anhält und mit einem Antibiotikum behandelt werden muss, kann D-Mannose unterstützend eingenommen werden. Die Wirkungsweisen ergänzen sich nämlich. Während das Antibiotikum die Kolibakterien zerstört, bindet die D-Mannose noch mögliche vorhandene Erreger an sich. Sie werden mit dem Urin ausgeschieden und eine erneute Ausbreitung wird verhindert.

Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen werden Antibiotika übrigens auch oft zur Prophylaxe verschrieben. Allerdings entwickeln die Erreger manchmal eine Resistenz. Bei D-Mannose ist das nicht so. Deshalb ist ihre langfristige Einnahme als Vorbeugung besonders gut geeignet, wenn Du sehr anfällig für Blasenentzündungen bist.

Die Wirkung von D-Mannose in unserem Körper

D-Mannose rein – Bakterien raus. Das bringt eigentlich in aller Kürze auf den Punkt, wie der Nährstoff in Hinblick auf Blasenentzündungen in unserem Organismus wirkt. Doch ein bisschen genauer wollen wir die ganze Sache schon für Dich beleuchten. Erst einmal muss man wissen, dass die meisten Blasenentzündungen durch Kolibakterien (Escherichia Coli) ausgelöst werden. Das sind Bakterien, die natürlicherweise in unserem Darm vorkommen.

Wenn sie aber ins Harnsystem und in die Blase gelangen, können sie dort eine Blasenentzündung hervorrufen. Autsch! Hier hat sich glücklicherweise die zusätzliche Einnahme von D-Mannose bewährt. Diese empfiehlt sich auch längerfristig als vorbeugende Maßnahme, falls Du unter häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen leiden solltest. Laut einer im Deutschen Ärzteblatt genannten Studie reicht diesbezüglich schon die Aufnahme von 2g D-Mannose am Tag, um die Wahrscheinlichkeit einer Infektion zu senken.

Wenn Du D-Mannose also oral einnimmst, gelangt sie in Deinen Blutkreislauf. Wie bereits erwähnt, wird sie jedoch nur zu einem sehr geringen Teil verstoffwechselt. Sie wandert stattdessen größtenteils unverändert in Dein Harnsystem und in die Blase, wo sie schließlich ihre besondere Wirkung entfalten kann. Die D-Mannose-Moleküle besitzen nämlich eine hohe Bindungskraft hinsichtlich der Kolibakterien. Das kannst Du Dir an sich so ähnlich vorstellen wie bei einem Magneten. In diesem Fall sind es bloß viele kleine Magneten – die D-Mannose-Moleküle – die sich an ein einzelnes Kolibakterium heften. Die Kolibakterien werden dadurch quasi von der D-Mannose ummantelt. Ihre feinen Härchen, mit denen sie sich sonst an die Schleimhäute Deiner Harnwege und Deiner Blase andocken, sind blockiert.

So haben die Erreger keine Chance, sich in der Blase und an der Blasenwand anzusiedeln, sich zu vermehren und auf diese Weise eine Blasenentzündung hervorzurufen. Stattdessen werden die Bakterien einfach zusammen mit der an sie gebundenen D-Mannose beim Wasserlassen durch den Urin ausgespült. Damit das alles reibungslos funktioniert, solltest Du – wie generell allerdings auch – darauf achten, dass Du ausreichend trinkst.

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