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Gesundheit

Wunderbare Weiblichkeit: Die Wechseljahre

Das Leben ist stetig im Wandel. Das gilt auch für unseren Körper, der Tag für Tag Großartiges leistet. Zu unserem natürlichen Lebenszyklus gehören auch die Wechseljahre. Die Eierstöcke verabschieden sich wohlverdient aus der aktiven Phase und die Produktion der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron nimmt ab. Nach und nach bleibt die Menstruation aus. Unser Körper signalisiert uns diesen Umschwung durch verschiedene mehr oder weniger stark ausgeprägte Symptome.

Kein Grund zur Panik, denn was viele nicht wissen: Rund zwei Drittel aller Frauen haben gar keine oder nur leichte Beschwerden. Doch auch wenn Dein Körper stärker auf die Hormonumstellung reagiert, kannst Du mit verschiedenen Maßnahmen die Symptome lindern. Das hilft Dir, unbeschwert, voller Vitalität und Lebensfreude in die neue Lebensphase einzutreten. Wir haben hier ein paar natürliche Tipps, die Dich bei möglichen Wechseljahresbeschwerden unterstützen können.

Kurz erklärt: Östrogen

Das weibliche Sexualhormon Östrogen (eigentlich ein Überbegriff für verschiedene Hormone) ist für alle Fortpflanzungsvorgänge und einen gesunden weiblichen Organismus essenziell wichtig.

In den Wechseljahren lässt die Produktion nach, was zu Symptomen wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Müdigkeit, trockenen Vaginalschleimhäuten, Stimmungsschwankungen und Libidoverlust führen kann.

Hier haben sich pflanzliche Präparate mit zum Beispiel Schafgarbe und vor allem Mönchspfeffer bewährt, welcher für seine stärkende Wirkung in den Wechseljahren bekannt ist.

Das Natürlichste der Welt: Deine Wechseljahre

Die Wechseljahre sind ein völlig natürlicher Vorgang. Deshalb ist das beste Mittel, diese entspannt und mit einem guten Gefühl zu meistern, Dir Deine innere Gelassenheit zu bewahren. Wie praktisch, dass diese mit jedem Lebensjahr zunimmt. Je mehr Du Deine körperlichen Veränderungen annimmst, desto besser werden sie sich für Dich anfühlen. Und desto milder werden die Begleiterscheinungen sein.

Viele Frauen sehen diese Lebensphase als Chance, sich noch mal neu zu erfinden, aufgeschobene Pläne zu realisieren, spannende Hobbys zu entdecken oder sich und ihre Ziele mit einem anderen Blick zu betrachten. Auch eine Optimierung von Lebensstil, Ernährung und der Rolle im sozialen Umfeld können weitere Möglichkeiten eröffnen.

Wechseljahre: Wann kommen sie und wie lange dauern sie?

Wann unser Körper seine Hormonproduktion herunterfährt und in die Menopause eintritt, ist ganz individuell. Äußere Umstände, Lebensweise oder Krankheiten können diesen Vorgang verlangsamen oder beschleunigen. Bei den meisten Frauen treten die Wechseljahre jedoch zwischen 48 und 54 Jahren auf und dauern ca. 4 Jahre.

Die heiße Phase: Hitzewallungen kühl begegnen

Durch die nachlassende Progesteron- und Östrogen-Produktion wird unser Hormonsystem noch mal so richtig angekurbelt, um hier einen Ausgleich zu schaffen. Die Folge bei vielen Frauen: Hitzewallungen. Diese treten ganz plötzlich mehrmals am Tag auf, besonders aber in der Nacht, und dauern meist einige Minuten. Wie eine Welle steigt die Hitze von Brust oder Hals bis in den Kopf, wir fangen an zu schwitzen und das Herz kann etwas schneller schlagen. Ist es vorbei, kann sich ein leichtes Frösteln einstellen. Das ist alles völlig normal und legt sich nach einiger Zeit wieder. Es ist einfach ein Symptom dessen, was in unserem Körper passiert.

Alles stark Erhitzende und Anregende kann Hitzewallungen zusätzlich triggern, vor allem Alkohol, Kaffee oder generell heiße Getränke. Ebenso wie zu viel Saures, Salziges oder scharfe Speisen. Wer also besonders schnell in Wallung kommt, der sollte eher Kühlendes, Beruhigendes in seinen Speiseplan integrieren, wie zum Beispiel Koriander, Kokoswasser oder Pfefferminze.

Echt cool: Salbeitee. Trinke regelmäßig und besonders im Falle akuter Hitze abgekühlten Salbeitee. Dieser wirkt schweißhemmend und kühlend.

Trockenzeit: Was tun bei trockenen Schleimhäuten

Der Östrogenmangel bewirkt noch eine ganze Reihe von weiteren Veränderungen in unserem Körper – eine davon ist die Geweberückbildung. Was wiederum zu einer nachlassenden Durchblutung der Vaginalschleimhaut führt und diese dünner werden lässt. Die Folge: Trockene Schleimhäute, die empfindlicher auf Reibung reagieren, anfälliger für Infektionen sind und besonders beim Geschlechtsverkehr schmerzen oder sich generell durch Brennen bzw. Jucken bemerkbar machen können.

Hier helfen lokal angewendete, nährende und befeuchtende Öle oder Ölkapseln (vaginal einzuführen) mit Nachtkerzenöl, Granatapfelöl oder Rosenöl. Achte generell darauf, ausreichend zu trinken und auch mit Deinem Essen genug Flüssigkeit zu dir zu nehmen.

Nicht nur gut für die Verdauung: Leinsamen

Wusstest Du, dass Leinsamen besonders befeuchtend und schleimhautregenerierend wirken und deshalb ein gutes Mittel bei trockenen Schleimhäuten sind?

Probiere es doch mal aus und nimm täglich 2 x 1 Esslöffel frisch geschrotete Leinsamen mit reichlich Wasser ein.

Wechselstimmung: So bleibst Du in Balance

Dass Hormone und Stimmung eng miteinander verknüpft sind, davon kann wohl jede Frau mit PMS & Co. ein Lied singen. Nicht verwunderlich also, dass auch die Wechseljahre sich auf unsere Laune auswirken können. Von leichten Verstimmungen bis hin zu starken depressiven Episoden, bei denen Du Dir auf jeden Fall kompetente Unterstützung suchen solltest.

Was helfen kann, ist Bewegung, vor allem an der frischen Luft: Am Tag lässt Dich das Licht das so wichtige Vitamin D produzieren. Das hat den zusätzlichen positiven Effekt, dass es auch gut gegen Osteoporose ist, eine häufige Begleiterscheinung während der Wechseljahre. Speziell bei Osteoporose hilft übrigens auch Vitamin K, welches zur Erhaltung der Knochen beiträgt bzw. den Knochenabbau hemmt.

Hopfenextrakt

Hopfen wird nicht nur beim Bierbrauen verwendet, sondern hat auch in Bezug auf unsere Gesundheit einiges auf dem Kasten. Der aus dem Rohhopfen gewonnene Hopfenextrakt beispielsweise hilft bei Beschwerden während der Menopause.

So soll er unter anderem (nerven-)beruhigend und schlaffördernd wirken sowie während der Wechseljahre Hitzewallungen und die damit oft einhergehenden Schweißausbräuche eindämmen.

Sei gut zu Dir und achte auf ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und genug körperliche und mentale Entspannungsphasen zum Regenerieren.

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