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Eine Frau checkt den Kalender
Gesundheit

Die Tage vor den Tagen, ein leidiges Thema

Reizbar, dünnhäutig, missgelaunt. Alles geht schief. Selbst die stärkste von uns hat solche Tage, an denen sie den Glauben verliert, an sich und die Welt. Es ist zwar kein Trost, aber gut zu wissen: Wir sind nicht allein. Experten gehen davon aus, dass bis zu 75 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter unter Beschwerden im Zusammenhang mit der Periode leiden. Nicht immer, aber immer öfter. Und manchmal bereits 14 Tagen vor den eigentlichen Tagen.

In schöner Regelmäßigkeit kommt sie jeden Monat: unsere Periode. Bis zu 400-mal im Leben. Die hormonellen Veränderungen, die sie mit sich bringt, wirken sich auf verschiedenen Ebenen während des gesamten Zyklus aus. Das Wohlbefinden eingeschlossen.

Die negativen Auswirkungen heißen PMS: Drei Buchstaben, die nichts Gutes verheißen. Die Abkürzung steht für das prämenstruelle Syndrom. Es ist eine Kombination körperlicher und emotionaler Beschwerden, die bereits vor der eigentlichen Regelblutung auftreten. Die Silbe „Prä-“ bedeutet vor. Daher der Name.

Ungeliebt, komplex, diffus: Brustspannung, Heißhunger, Kopfschmerzen, Krämpfe. Nur einige der typischen körperlichen Symptome. Bei bis zu 10 Prozent von uns sind sie so ausgeprägt, dass die Lebensqualität darunter leidet.

In manchen Fällen ist zusätzlich die Psyche betroffen. Bis hin zu Wesensveränderungen, die über die „normale“ Art der Verzweiflung hinausgehen. In Fachkreisen ist dann von PMDS die Rede, der prämenstruellen dysphorischen Störung. Eine Störung, von der glücklicherweise weniger Frauen betroffen sind.

Nervös, angespannt, Blähbauch: Warum nur?

„Ich bekomme meine Tage.“ Ein Satz reicht und mein Umfeld weiß Bescheid. Er ist Mahnung und Appell zugleich. Ich bitte um Rücksichtnahme – und stillschweigend bereits um Nachsicht.
Stimmungsschwankungen, Unterleibsschmerzen oder Akne? Was die genauen Gründe für PMS und die damit verbundenen Beschwerden sind, ist nicht abschließend geklärt. Wissenschaftler und Ärzte gehen davon aus, dass sie mit Veränderungen des Hormonspiegels während des Menstruationszyklus in Zusammenhang stehen. Diejenigen von uns, die keine Regelblutung bekommen, sind nicht betroffen. Am häufigsten leiden Frauen zwischen Ende 20 und Ende 40.

US-Forscherinnen haben herausgefunden, dass bestimmte Mikronährstoffe, wie Vitamin D, Thiamin und Riboflavin bei PMS eine Rolle zu spielen scheinen.

So breit wie das Spektrum der Beschwerden, so vielfältig die Ansätze zur Linderung. Die Schulmedizin verordnet bei Bedarf meist Schmerzmittel. Die Pille oder andere hormonelle Verhütungsmittel, die den Zyklus unterdrücken, werden empfohlen. In schweren Fällen kommen Hormonbehandlungen in Betracht. Alles Dinge, die mit der Frauenärztin des Vertrauens intensiv diskutiert werden sollten, wenn PMS diagnostiziert wurde.

Neben den weiblichen Geschlechtshormonen können wohl auch Schilddrüsenstörungen, ein ungesunder Lebensstil, die falsche Ernährung oder eine unausgewogene Vitamin- und Mineralstoffversorgung symptomauslösend bzw. symptomverstärkend wirken.

Gut gemacht, gleich besser gelaunt

Es gibt nicht das Allheilmittel gegen PMS. Viel frische Luft, geregelter Schlaf. Regelmäßige sportliche Betätigung, Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation. Die richtige Ernährung und Versorgung mit menstruationsfreundlichen Nährstoffen. So lauten einige Tipps, um PMS zu lindern und den Zyklus sanfter zu gestalten. Sie erscheinen alleine deshalb sinnvoll, da ich es als Frau in der eigenen Hand habe, aktiv zu werden.

Sport hält fit, beugt Krämpfen vor. Weniger Kaffee, Alkohol und Nikotin wirken sich positiv aufs Nervenkostüm aus. Reichlich Sauerstoff und genug Schlaf stärken das Immunsystem.

Pflanzliche Heilmittel können ebenfalls lindernd wirken, bei geringen Nebenwirkungen. Einige wie Mönchspfeffer werden bereits seit dem Mittelalter angewendet. Fenchel etwa bildet Phytohormone, die der Struktur des Progesterons ähneln. Als Heilpflanze wirkt sie daher krampflösend und entspannend.

US-Forscherinnen haben herausgefunden, dass bestimmte Mikronährstoffe wie Vitamin D, Thiamin und Riboflavin bei PMS eine Rolle zu spielen scheinen. Eine vitaminreiche Kost, unterstützt durch eine geeignete Supplementierung, wie CYCLUS, kann demnach ein mächtiger Verbündeter sein im Kampf gegen das Leid an den Tagen vor den Tagen.

Durch die zahlreichen Aktivitäten und Maßnahmen werden die Hormone besser reguliert, das Körpergefühl verbessert, die Beschwerden reduziert. Hoffentlich. Einfach mal machen. Denn wie heißt es so treffend: „Machen ist wie wollen, nur krasser.“

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