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Gesundheit

Wohlfühlen ist Bauchsache

Völlegefühl, Magenzwicken, Blähbauch – Probleme mit der Verdauung sind unangenehm. Nicht selten führen sie zu einem allgemeinen Unwohlsein und schränken uns in den verschiedensten Situationen ein. Hier erfährst Du mehr darüber, wie Verdauungsbeschwerden entstehen und was Du dagegen tun kannst.

Bei unserer Verdauung ist es so wie mit vielen anderen Dingen in unserem Leben auch: Solang alles problemlos funktioniert, verliert man kaum einen Gedanken daran. Okay, vielleicht denken wir noch ganz kurz an unseren Magen, bevor wir zum dritten Stückchen Kuchen greifen, und fragen uns, wie gut ihm das wohl bekommen wird. Doch gerade unserem eigentlichen Verdauungsorgan, dem Darm, schenken wir meist ziemlich wenig Beachtung.

Und das ist schon fast ein bisschen unfair, wenn man bedenkt, was der Darm tagtäglich für uns leistet. Er meistert nämlich nicht nur seine Hauptaufgabe – die Verdauung von Nahrung – indem er alles, was wir am Tag zu uns nehmen, in die einzelnen Nahrungsbestandteile zerlegt und die für unseren Körper wichtigen Nährstoffe aufnimmt. Sondern er spielt zudem eine entscheidende Rolle bei der Wasseraufnahme, bei der Hormonproduktion und bei der Bekämpfung von Krankheitserregern.

Das ist an sich schon beeindruckend genug. Aber wusstest Du, dass unser Darm auch hinsichtlich seiner Maße ein bemerkenswertes Organ ist? Er misst bei Erwachsenen eine Länge von rund sieben Metern – es ist also wirklich nicht wenig Darm, der sich da in unserem Bauch versteckt. Und dennoch rückt er oft erst in unser Bewusstsein, wenn die Verdauung Ärger macht und unser Wohlbefinden und unsere Flexibilität darunter leiden.

Wenn das Bauchgefühl nicht stimmt: Verdauungsprobleme und ihre Ursachen

Es gibt eine ganze Reihe von Verdauungsbeschwerden. Mit vielen hast Du sicherlich schon Bekanntschaft gemacht. Zu den wohl häufigsten zählen Völlegefühl, Magenschmerzen, Blähungen, Durchfall, Übelkeit und Verstopfung. Die Symptome treten manchmal einzeln auf, manchmal suchen uns mehrere auf einmal heim. Sie kommen auf jeden Fall immer dann, wenn wir sie überhaupt nicht gebrauchen können.

Unbeschwert essen? Mit Verdauungsbeschwerden ist das gar nicht so leicht. Zum Glück sind die meisten Verdauungsprobleme aber harmlos.

Die Tatsache, dass Beschwerden rund um den Magen-Darm-Trakt von vielen Frauen als peinlich empfunden und deswegen irgendwie kaschiert werden, macht die Situation nicht unbedingt besser, sondern sorgt für zusätzlichen Stress und Unwohlsein.

Die meisten dieser Verdauungsprobleme sind zwar lästig, aber glücklicherweise harmlos. Sie werden häufig einfach durch eine ungünstige Ernährungsweise verursacht: Blähende Nahrungsmittel, zu fettige Speisen, riesige Portionen oder zu hastig heruntergeschlungene Mahlzeiten können sich unangenehm bemerkbar machen. Eine weitere Ursache kann ein Mangel an Bewegung sein – wer etwa den ganzen Tag über viel sitzt und dann vielleicht noch wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, neigt unter Umständen eher zu Verstopfungen.

Auch Stress, emotionale Angespanntheit und Konflikte schlagen uns mitunter im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen und ziehen Symptome nach sich. Diese psychischen Belastungen werden übrigens im Hinblick auf das Reizdarmsyndrom – dessen Entstehung bisher nicht eindeutig geklärt ist – ebenfalls als potenzielle Auslöser diskutiert.

Welcher der genannten Faktoren auch ursächlich für Deine Verdauungsbeschwerden sein mag, das Gute ist, dass dies alles Stellschräubchen sind, an denen Du selbst drehen und so eine Besserung herbeiführen kannst. Falls die Probleme jedoch immer wieder auftreten und Dich sehr stark in Deinem Alltag einschränken, macht es Sinn, Deinen Arzt oder Deine Ärztin aufzusuchen. Sie können abklären, ob hinter Deinen Symptomen eine Lebensmittelunverträglichkeit (z. B. Gluten, Laktose oder Fruktose) steckt, ob es sich möglicherweise um das Reizdarmsyndrom handelt oder ob eine andere Erkrankung vorliegt.

So machst Du Schluss mit den Beschwerden

Der erste Schritt in eine Zukunft, in der Deine Verdauungsstörungen der Vergangenheit angehören: Unterzieh Deine Lebens- und Ernährungsweise einem genauen Check. So findest Du heraus, wo die Auslöser liegen könnten. Hilfreich kann hierbei eine Art Tagebuch sein, in das Du stichpunktartig notierst, welche Beschwerden aufgetreten sind und was Du an dem entsprechenden Tag unternommen und gegessen hast. Um dem negativen Einfluss von Stress und Hektik auf Deine Verdauung entgegenwirken zu können, ist es wichtig, dass Du Dir genügend Pausen gönnst.

Wenn Du isst, dann isst Du – und konzentrierst Dich am besten nur darauf, anstatt in Gedanken durchzugehen, was noch auf Deiner To-do-Liste steht. Genieße jede Mahlzeit und nimm Dir Zeit. Denn gerade bei schnell hinuntergeschlungener Nahrung wird oft viel Luft mit verschluckt und die Bissen sind nicht ausreichend zerkaut, was Deinen Verdauungsorganen die Arbeit erschwert. Auch abseits vom Esstisch solltest Du Stress reduzieren und schauen, wie Du in anstrengenden Phasen Ruhe findest. Vielleicht mit Yoga, Entspannungs- und Atemübungen?

Oder Du setzt auf Bewegung, denn Sport wie Laufen, Schwimmen und Work-outs eignen sich genauso gut zum Stressabbau – darüber hinaus wird durch die Bewegung die Magen-Darm-Tätigkeit angeregt. Und schließlich noch eine Sache, bei der Du Dich nicht stressen solltest: der Gang zur Toilette. Unterdrück Deinen Stuhldrang nicht, sondern geh, sobald Du musst und lass Dir so viel Zeit auf dem stillen Örtchen, wie Du eben brauchst.

Die Integration von Probiotika in den Speiseplan ist sinnvoll. Diese Mikroorganismen sind gut geeignet, Deine Darmflora zu unterstützen.

Aber was kannst Du nun bei Deiner Ernährung beachten, um gute Voraussetzungen für eine gesunde Verdauung zu schaffen? Sie sollte in erster Linie ausgewogen und nicht zu einseitig sein. Ideal sind frische, vitamin- und ballaststoffreiche Lebensmittel, wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Ballaststoffe regen nämlich die Darmtätigkeit an. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen, täglich 30 Gramm Ballaststoffe aufzunehmen – die stecken zum Beispiel in 5 Portionen Obst und Gemüse. Falls Du Dich bisher eher ballaststoffarm ernährt hast, taste Dich vorsichtig heran, damit sich Dein Darm langsam daran gewöhnt.

Neben Ballaststoffen kannst Du auch verstärkt probiotische Lebensmittel in Deinen Speiseplan aufnehmen. Das sind Lebensmittel, die reich an für den Verzehr geeigneten, lebenden Mikroorganismen – Probiotika – sind. Diese Mikroorganismen können Deine Darmflora unterstützen. Sie sind z. B. in Joghurt, Kefir und rohem Sauerkraut enthalten. Von sehr fettigen Speisen solltest Du lieber die Finger lassen, weil fettärmere Kost leichter verdaulich ist – das Gleiche gilt für Fertiggerichte, die zudem oft mit ungesunden Zusätzen wie Glutamat oder Süßstoffen versetzt sind.

Versuche auch, regelmäßig zu essen und nimm besser über den Tag verteilt mehrere kleine anstatt wenige riesige Portionen zu Dir. Und dann solltest Du noch darauf achten, dass Du viel trinkst – mindestens 1,5 Liter täglich. Hier bieten sich vor allem stilles Wasser, ungesüßte Getränke und Tee an, stark kohlensäurehaltige Getränke sollten hingegen eher gestrichen werden.

Apropos Tee: Gegen akute, leichte Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder Magenzwicken haben sich einige Heilmittel aus der Natur bewährt wie beispielsweise Anis, Fenchel, Kümmel, Kamille, Ingwer oder Pfefferminze. Aufgebrüht als Tee wirken sie beruhigend, krampflösend und entblähend.

Hilfreiche Unterstützung durch Nahrungsergänzung

Zusätzlich zu den Maßnahmen, die Du ganz bewusst selbst ergreifen kannst, um Deine Verdauungsbeschwerden zu bezwingen, können Nahrungsergänzungsmittel, die speziell auf die Verdauung zugeschnitten sind, einen Beitrag zur Steigerung Deines Wohlbefindens leisten. In unserem Produkt VENTRI setzen wir auf eine Kombination an Inhaltsstoffen, die durch ihre besonderen Eigenschaften und Wirkweisen den Magen-Darm-Trakt optimal unterstützen. So kannst Du mit dem Produkt eine gesunde Ernährung und Lebensweise sinnvoll ergänzen.

Das enthaltene Vitamin D hat eine Funktion bei der Zellteilung und ist auch beim Wachstum der Darmschleimhautzellen wichtig. Außerdem trägt es zur Aufnahme von Calcium bei – was wiederum die normale Funktion von Verdauungsenzymen unterstützt. Ballaststoffe regen die Tätigkeit in Magen und Darm an und wirken somit verdauungsfördernd.

Die Auszüge aus Heilpflanzen – wie Schwarzkümmel und Ingwer – können krampflösend sein und eignen sich daher gut als sanftes Mittel bei Blähungen. Auch Kurkuma reiht sich hier ein: In Studien wurde belegt, dass sein Wirkstoff Kurkumin unter anderem die Fettverdauung anregt. Damit verbundene Beschwerden werden gelindert. Zur Unterstützung der Darmflora und der Verdauung sind in VENTRI zudem ausgesuchte Probiotika enthalten.

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